Kunststoffoberflächen einfach renovieren:

Wasserbasierte 2K Lacke von LUCITE®

Wasserverdünnbare Lacke sind eindeu­­­tig im Kommen und auch für problematisch gel­tende Untergründe, denen man früher eher „mit har­ten Bandagen“ zu Leibe rückte, gibt es inzwischen umweltverträgliche und leistungsfähige 2K Lacke, die auch höchsten Profiansprüchen genügen. Das gilt zum Beispiel für Kunststoff-Oberflächen.

Um Kunststoffe fachgerecht mit wasserbasierten 2K Lacken zu lackieren, bedarf es zunächst einer kritischen Untergrundbeurteilung:

  • Allgemeine Verschmutzungen: visuelle Überprüfung
  • Vorhandensein von Ölen und Trennmitteln: Benetzungsprobe mittels Wasser
  • Überprüfung Tragfähigkeit von Altanstrichen: Kratzprobe mit einem scharfkantigen Gegen­­­stand oder mit der Gitterschnittmethode

Die richtige Auswahl des 2K Lackes, aber auch die Vorreinigung ist deshalb für das Beschichtungsergebnis von größter Bedeu­tung. Denn nicht gereinigte Oberflächen oder falscher Materialeinsatz können zu Lackab­plat­zungen und damit zu vielfältigen Beanstandungen führen. Am häufigsten hat der Profiverarbeiter auf der Baustelle mit Hart-PVC, Polyester und Polyurethan zu tun, die als Werk­stoffe oder Beschichtungen bei Fenstern und Türen, Dach­rinnen oder Balkonbrüstungen eingesetzt werden. Hierbei werden traditionell meist 2K-Epoxyharz-Grun­die­rungen auf Lösemittelbasis zur Haftvermittlung verwendet und mit einem entsprechenden Lack als Zwischen- und Schlussanstrich überarbeitet.

Neue Flächen erschließen

Neu im Bautenlacksektor ist dagegen die Empfehlung, trag­fähige Bauteile direkt, also ohne spezielle Grundierung, mit einem 2K Lack zu beschichten. Möglich machen dies unsere neuen wasserbasierten 2K Lack Systeme, wie die nachfolgende Sanierung eines Kunststoff­fensters zeigt.

1. Untergrundvorbehandlung:
Der Kunststoffuntergrund wird zunächst mit einer ammo­nia­ka­lischen Netz­mittel­wä­sche oder mit Spiritus gründlich gereinigt und entfettet und mit Hilfe eines Schleifv­lieses angeraut.

2. Mischvorgang des 2K Lackes LUCITE®2K-PUR Xtrem Satin:
Nun muss der Stammlack mit dem Härter im Mischungs­verhältnis 9:1 vermengt werden. Nach intensivem Vermengen der Kom­po­nent­en kann die Verarbeitung des 2K Lackes sofort beginnen.

Im Falle einer Hochdruckspritzverarbeitung sollte das Wasser zur Ver­dün­nung erst nach dem homogenen Ver­mengen des 2K Lackes zuge­ge­ben werden.



Kontakt

Friedhelm Ladage

+49 (0)2330/926 579
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